Alles NEU

Vor einigen Wochen begann für mich ein neuer Lebensabschnitt.

Der Bundesliga- Wettkampf am Schliersee beendete nicht nur meine Saison für 2012, sondern auch meine aktive Triathlon- Karriere!

Bereits Mitte des Jahres beschloss ich meinen zukünftigen Fokus auf meine berufliche Ausbildung zu legen und der größter “Triathlon- Fan ” von Nils zu werden.

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge werde ich zukünftig sportlich kürzer treten. Solange ich denken kann betreibe ich Leistungssport. Ich konnte meine Leidenschaft zum Beruf machen, durfte die ganze Welt bereisen und dabei viele Menschen und Kulturen kennenlernen. Sportlich gesehen durfte ich nationale als auch internationale Erfolge feiern.

Seit Mitte Oktober darf ich mich Studentin der Freiburger „Albert-Ludwigs- Universität“ nennen und verbringe seitdem die meiste Zeit in der Uni oder am Schreibtisch. Mir gefällt mein „neues Leben“, auch wenn es mir wahrscheinlich noch nicht ganz bewusst ist, dass ich nun keine Leistungssportlerin mehr bin.

Ich genieße die Zeit, die neue Stadt, die neuen Eindrücke und die stückweit neu gewonnene „Freiheit“!

Eure Sarah

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Saisonpause

Die vergangenen Wochen standen im Zeichen der letzten Wettkämpfe der Saison 2012. Neben dem Weltcup im ungarischen Tiszaujvaros (15. Platz) und der Sprint- WM in Stockholm standen viele nationale Wettkämpfe auf dem Plan.

Mitte August wurden die Deutschen Meisterschaften über die Sprintdistanz in Witten ausgetragen. Als “neu- Wittenerin“ sicherte ich mir bei einer regelrechten Hitzeschlacht  den Deutschen Vizemeister- Titel bei der Elite.

Anfang September ging die Triathlon Bundesliga in die dritte Runde. Mit einem super Team- Ergebnis holten wir uns sowohl beiden Damen, als auch bei den Herren den Tages-Sieg. Bereits eine Woche später fand am Schliersee das Bundesliga- Finale und somit mein letzter Triathlon der Saison 2012 statt. Mit einem dritten (Kathrin), siebten (Juliane) und meinem achten Platz sicherten wir uns hinter dem Damen-Team von “EJOT Team TV Buschhütten“ den Deutschen Vizemeister- Titel.

Zum Abschluss meiner diesjährigen Saison habe ich mich kurzfristig entschlossen in Saarbrücken den Gourmet- Marathon zu laufen. Ohne gezieltes Training und einem zu forschen Angehen, stellte sich der Marathon zu einer schmerzhaften Erfahrung heraus. Nach vier langen Runden durch Saarbrücken, erreichte ich nach 3:20 Stunden und schnellste Frau das Ziel.

Hinter mir liegt eine sehr lange Wettkampf-Saison. Umso mehr freue und genieße ich bereits meine lang ersehnte Saisonpause: ein paar Wochen ohne Trainingsplan und viel freie Zeit… ein Traum!

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Bundesliga in Düsseldorf

Am vergangenen Wochenende startete ich erstmals für mein neues Bundesliga- Team “Stadtwerke Team Witten”. Im Rahmen der Deutschen- Altersklassen- Meisterschaften fand in Düsseldorf der zweite Wettkampf der 1. Bundesliga über die Sprintdistanz statt. Nach einem super Schwimmen gelang es mir als vierte Frau das Wasser zu verlassen. Aufgrund des schlechten Wetters und immer mehr zunehmenden Regens waren die Straßen sehr rutschig, welches mir leider zum Verhängnis wurde. Gleich zu Beginn der Radstrecke stürzte eine Teamkollegin in einer Kurve vor mir und riss mich quasi mit runter. Nach dem Radfahrern ging es für mich nur noch um Schadens-Begrenzung.

In der Tageswertung belegte mein Team, bei den Männern und Frauen einen guten zweiten Rang.

Am kommenden Wochenende werde ich in Tiszaujvaros (HUN) beim Sprint- Weltcup an der Startlinie stehen.

Mehr Informationen findet ihr unter: http://www.triathlon.org/events/event/2012_tiszaujvaros_itu_triathlon_world_cup/

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Bronze in Istanbul

Am vergangenen Wochenende gelang mir erstmals in einem internationalen Einzelrennen der Sprung auf das Treppchen.

Der Europacup in Istanbul bot sich als guter Trainingswettkampf an, um an meiner Radperformance und Wettkampfhärte zu arbeiten.

Noch etwas müde vom Training und der Anreise hatte ich im Wettkampf von Anfang an ein gutes Gefühl. Ohne Probleme behauptete ich mich beim Schwimmen in der Führungsgruppe und sprang mit den Ersten auf mein Rad. In der sieben- köpfigen- Spitzengruppe übernahm ich sehr viel Führungsarbeit, welches ich beim abschließenden Lauf zu spüren bekam.

Dennoch bin ich sehr froh, als dritte Frau die Ziellinie überquert und mir somit meine erste internationale Einzelmedaille gesichert zu haben.

 

 

 

 

 

 

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